GIPFELBLICKE
Letzte Aktualisierung: 14.08.2017
                    © Erich Arndt
Montblanc Montblanc Dufourspitze Dufourspitze Gran Paradiso Gran Paradiso Großglockner Großglockner Zugspitze Zugspitze Triglav Triglav Vordere Grauspitze Vordere Grauspitze
Die glorreichen Sieben der Alpenländer DEUTSCHLAND
Geografie: Die   Zugspitze    (2.962   m   ü.   NHN)   ist   die   höchste   Erhebungen   in   den   16   deutschen Bundesländern   und   damit   der   höchste   Berg   Deutschlands.   Der   Gipfel   befindet   sich im   Wettersteingebirge    auf   der   deutsch-österreichischen   Grenze.   Die   Zugspitze   ragt ca. 2.200 Höhenmeter aus der Ebene von Garmisch-Partenkirchen auf. Unsere Aufstiegsroute: 1. Von Garmisch-Partenkirchen führt der Weg am Olympia-Skistadion vorbei zum Partnachklamm. Weiter geht es durch das Reintal, an der Reintalangerhütte vorbei, hinauf zur Knorrhütte. 2 . Die   zweite   Etappe   führt   von   der   Knorrhütte   über   das   Zugspitzplatt   hinauf   zu einem   gesicherten   Grat.   Entlang   des   mit   Ketten   und   Drahtseilen   versehenen Bergrückens   kraxelt   man   dann   weiter   bis   zur   Gipfelplattform   und   von   dort hinüber zum Ostgipfel auf dem das Gipfelkreuz steht. Unsere Abstiegsroute: Nach   den   herrlichen   Gipfelblicken   geht   es   kräftesparend   mit   der   Gondel   bis   zur Station   SonnAlpin “   und   weiter   mit   der   ehrwürdigen   Zugspitz-Zahnradbahn   nach Grainau.   Von   dort   fährt   ein   Zug   zum   Ausgangspunkt   der   Tour   nach   Garmisch- Partenkirchen. Anstrengung: Lange Bergtour. Als Zwei-Tages-Wanderung zu empfehlen (T2 - T3). Ausrüstung: Hochgebirgstaugliche   Schuhe   und   Kleidung.   Steigeisen   und   Klettergurt   auf   der Tour ab Garmisch-Partenkirchen sind nicht erforderlich. Gefahren: Die    lange    Bergtour    ist    nicht    zu    unterschätzen    und    erfordert    entsprechende Kondition und bergsteigerisches Können bei der Gratkraxelei.
Zum Seitenanfang
Zurück zur Startseite Seven Summits der Alpen
Im Reisetagebuch geblättert (Montag, 27.06.2011)                                                                                           In zwei Etappen auf Deutschlands höchsten Gipfel
        Zugspitze 2.962 m
Blick zur Zugspitze Zwei glückliche Sachsen auf der Zugspitze Höhenprofil vom Start bis zum Ziel Weg durch das Partnachklamm Der Wildbach Partnach zeigt seine Schönheit Der Mensch ist manchmal ein Herdentier Ein Durchkommen ist hier unmöglich Aufstieg am Talschluss An der Reintalangerhütte wird gerastet Knorrhütte Entspannung in der Knorrhütte Das haben wir uns verdient Gut gesichert geht es empor Der Gipfel kommt näher Gipfelplattform: Land zwischen Deutschland und Österreich Brigitte auf dem Weg zum Gipfelkreuz
Die   erste   Aufstiegsetappe   führte   Brigitte   und   mich   von   Garmisch- Partenkirchen       zur       Knorrhütte.       Nach       Katzenwäsche       und Bergsteigerfrühstück   geht   es   am   nächsten   Morgen   ab   7:00   Uhr   in die   sonnigen   Berge.   Gleich   hinter   der   Hütte   wird   es   steil,   dann   zieht sich   der   Steig   über   die   geröllige   Mondlandschaft   des   Zugspitzplatts hinauf   auf   eine   Höhe   von   etwa   2.600 m.    In   einigen   Mulden   liegt Altschnee.       Das       Schneefernerhaus       mit       seiner       futuristisch anmutenden Architektur   wird   sichtbar.   Das   Gebäude,   ein   ehemaliges Hotel   aus   dem   Jahr   1931,   wurde   1996   umgebaut   und   wird   seither   als Umweltforschungsstation    genutzt.    Ein    Bergwanderer    aus   Aachen schließt    sich    den    sächsischen    Bergwanderern    an.    Der    winzige Zugspitzgletscher,   der   Schneeferner   genannt   wird,   liegt   links   des Weges.    Ein    steiles    Schuttfeld    wird    auf    einem    Serpentinenweg erklommen.    Kurzschrittig    und    schnaufend    geht    es    nun    in    der vegetationslosen   Landschaft   stetig   bergauf.   Die   Sonne   bringt   den Kreislauf    zusätzlich    in    Wallung.    Nach    der    Überwindung    der
Geröllhalde   beginnt   der   letzte   Abschnitt   des   Aufstiegs.   Über   einen   mit Stahlseilen, Tritteisen   und   Stangen   gesicherten   Grat   kraxeln   die   Sachsen hinauf   zur   Zugspitze.   Brigitte   meistert   alle   Hürden.   Um   10:15   Uhr   ist   es geschafft,   Arndts   stehen   auf   der   Plattform   der   Zugspitze.   Die   Aussicht allein   entschädigte   für   die   Anstrengung.   Einige   Seilbahnfahrer   werfen ungläubige   Blicke   auf   uns,   sie   können   sich   scheinbar   nicht   vorstellen, dass   man   auch   zu   Fuß   hier   hochkommen   kann.   Nochmals   geht   es   in   die Felswand,   um   zum   Gipfelkreuz   zu   gelangen.   Nach   einigen   Minuten   ist der   echte   Gipfel   der   Zugspitze,   das   Höchste,   was   Deutschland   zu   bieten hat,   erreicht.   Wir   stehen   2.962 m   über   dem   Meeresspiegel   –   es   geht nicht    höher.    Nach    dem    Gipfelfoto    klettern    Brigitte    und    ich    zur Gipfelplattform   zurück   und   legen   die   wohlverdiente   Rast   ein.   Der   Geist erfreut   sich   am   Alpenpanorama.   Nach   der   Mittagsstunde   geht   es   per Gondel,   dann   mit   der   ehrwürdigen   Zugspitz-Zahnradbahn   und   später dem     Zug     nach     Garmisch-Partenkirchen.     Zwei     Tage     sind     wir hochgelaufen und in zwei Stunden zurückgekehrt.
1. Etappe
2. Etappe
Aufbruch zur 2. Etappe Aufstieg zum Grat Der höchste Punkt Deutschlands ist erreicht Gipfelblicke von der Zugspitze Abrutschen sollte man hier nicht Mountain Hiker
von den Seven Summits der Alpen